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   16.12.13 18:28
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Nach Hause

Der Tag des Abschieds ist gekommen und er faellt schwer. Wir bekommen Umarmungen, Abschiedbilder werden gemacht und wir erhalten sogar Geschenke. Bevor wir zum Flughafen aufbrechen, entscheiden wir, etwas fuer die fleissigsten Freiwilligen des Roten Kreuzes zu hinterlassen. Jhay, Ma`m Jen, Nina, Wanda, Don und viele Andere, die den Sturm auf dem Dach des Buerogebauedes verbracht, und dieses seit jenem Tag kaum mehr verlassen haben. Seit fast drei Monaten arbeiten sie hier, Tag und Nacht, um ihren Mitmenschen zu helfen. Wir hinterlassen ihnen einen Brief (siehe Bilder) und 5000 Peso, mit dem sie sich hoffentlich einen Tag frei und etwas Spass goennen koennen. Unsere Grundversorgungsmittel und Medizin die wir vor drei Wochen in Manila gekauft haben, geben wir unserem guten Freund Simon, der Krankenpfleger von Beruf ist, und hoffentlich in seinem Bezirk einiges Gutes damit tun kann. Der Heimflug ist lang doch als wir endlich in Fremantle ankommen, werden wir von unseren Freunden herzlich wilkommen geheissen. Der Alltag beginnt. Es ist Hochsommer, die Sonne brennt heiß, der Grass ist gelb und der Himmel eisblau. Nachdem wir die Kosten von Geldautomaten und Ueberweisungen an das Spendenkonto zurueckgezahlt haben, bleiben uns 1050 Australische Dollar, die wir wie versprochen fuer Sportgeraete ausgeben wollen. Nach Tagen von Suchen und Preisvergleichen im Internet, kaufen wir 10 Basketbaelle, 10 Fussbaelle, 10 Paar Badmintonschlaeger und Baelle, 10 Paar Hockeyschlaeger und Baelle, 20 Springseile, 20 Frisbees und 20 Huepfgummies. Die Lieferung geht direkt an die Adresse der Schule. Das restliche Geld (78 Australische Dollar) Ueberweisen wir auf das Konto des Philippinischen Roten Kreuzes. Vielen Dank nochmals an alle Spender. Von hier an geht alles zurueck zur Normalitaet, doch eines geht mir nicht aus dem Kopf. Beim Abschied dankte einer unserer guten Freunde uns und er sagte: „Es ist gar nicht so wichtig was ihr hier macht, welche Projekte ihr aufbaut und wieviel Geld ihr bringt. Wir schaffen das schon. Das wichtigste ist, dass ihr da seid, dass ihr an uns denkt, dass ihr uns zeigt das wir nicht alleine sind.“ Ich habe darueber nachgedacht eine neue Spendenaktion zu starten. Doch diese Saetze liessen mich nicht los, also habe ich stattdessen eine Plakataktion gestartet. (Siehe Bilder) An alle die die Sturmopfer von Tacloban weiter unterstuetzen wollen: Schreibt Briefe, macht Photos, malt Bilder und zeigt ihnen, dass ihr an sie denkt, dass ihr da seid, auch wenn ihr tausende Kilometer entfernt seid. Philippine Red Cross, Leyte Chapter  Corner Magsaysay Boulevard & Del Pilar Street Tacloban City Leyte Philippines Bilder: https://www.dropbox.com/sh/2obta18utxvac8c/gUj9gcS6L4#/
23.2.14 12:10
 


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